Zahnfleisch-Behandlung
Gesundes Zahnfleisch, die Basis für gesunde Zähne
Unsere weiteren Leistungen als Zahnarzt Fachpraxis für ästhetische Zahnmedizin:
Professionelle Zahnfleischbehandlung für gesunde Zähne mit stabilen Halt. Wir kümmern uns für Sie um eine optimale Behandlung. Denn rechtzeitig und richtig behandelt, kann eine Parodontose oft vollständig geheilt werden.

Zahnfleischbehandlung von Ihren Spezialisten bei Max 36
Eine langandauernde Zahnfleischentzündung kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Zement übergreifen. Der Übergang ist jedoch nicht zwangsläufig. Sowohl bei der Gingivitis als auch bei der Parodontose werden aus dem Biofilm bakterielle Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte freigesetzt, die eine Abwehrreaktion des Körpers auslösen. Die Parodontose (Paradontose) ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.
Die Parodontose wird – wie die Gingivitis – durch bakteriellen Zahnbelag ausgelöst. Hauptunterscheidungsmerkmal der beiden Erkrankungen: Parodontose ist vorhandener, röntgenologisch nachweisbarer Knochenabbau; bei der Zahnfleischentzündung (Gingivitis) entstehen die vertieften Zahnfleischtaschen durch die entzündliche Schwellung der Gingiva. Die Hauptrolle bei der Gewebszerstörung spielt also das eigene Immunsystem, das versucht, die Bakterien zu beseitigen. Dabei werden u.a. Enzyme gebildet, die Bakterien zerstören sollen – die jedoch auch zu einer Zerstörung von Eigengewebe führen.
Das führt letztlich zum Verlust von Bindegewebe und Knochen. Die Folge sind sind Zahnfleischbluten, Taschenbildung, das Zurückgehen des Zahnfleischs und schließlich Lockerung oder sogar Verlust der Zähne.

Risikofaktoren
Obwohl das Immunsystem und bestimmte Bakterien die Hauptrolle bei der Entstehung einer Parodontose spielen, gibt es einige Risikofaktoren, die ihre Entstehung beeinflussen: schlechte oder falsche Mundhygiene genetische Prädisposition Tabakkonsum. Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko, eine Parodontose zu entwickeln, insbesondere wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist. Weitere Risikofaktoren sind Schwangerschaft, Mundatmung, Bruxismus (zumeist stressbedingtes Zähneknirschen) sowie unausgewogene Ernährung.
Die Parodontose beeinflusst systemische Erkrankungen wie Diabetes oder chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch ein Zusammenhang von Paradontitis und der Gefäßerkrankung Arthritis wird diskutiert. Ein Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und dem erhöhten Risiko von Frühgeburten (bzw. Neugeborenen mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht) wird durch Studien belegt: Es ist fast achtmal höher als bei Frauen mit gesunden Zähnen und Zahnfleisch.

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