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Kieferorthopädie München

Für ein gesundes und harmonisches Lächeln

Eine kieferorthopädische Behandlung bedeutet heute weit mehr als nur gerade Zähne. Ziel ist ein Lächeln, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch funktionell stimmt – mit einem gesunden Biss, entspannten Kiefergelenken und langfristiger Stabilität.

In unserer Praxis für Kieferorthopädie München verbinden wir moderne Technik mit einem klaren Blick für Funktion und Ästhetik – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Praxisinhaber Dr. Mark Sebastian, Spezialist für Ästhetische Zahnmedizin und Funktion der DGÄZ, und sein Team haben sich auf kieferorthopädische Behandlungen nach funktionellen Gesichtspunkten spezialisiert.

Wir entwickeln für Sie ein individuelles Therapiekonzept, das Ihre Zähne harmonisch ausrichtet und zugleich Ihre Zahn- und Kiefergesundheit unterstützt.

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KFO für Kinder / Prävention und Frühbehandlung

Gesunde Zahn- und Kieferentwicklung beginnt nicht erst mit der festen Zahnspange

Gerade bei Kindern kann eine frühe kieferorthopädische Kontrolle sinnvoll sein, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen, Ursachen zu beseitigen und das Wachstum in eine günstige Richtung zu lenken. Eine kieferorthopädische Frühbehandlung findet typischerweise im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss statt – also oft etwa zwischen dem 4. und 9. Lebensjahr – und ist vor allem dann sinnvoll, wenn Funktion, Wachstum oder Zahnwechsel gestört sind.

Nicht jede Unregelmäßigkeit muss sofort behandelt werden. Aber manche Auffälligkeiten sollten früh beurteilt werden, weil sie das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen beeinträchtigen können oder eine ungünstige Entwicklung begünstigen. Genau darauf zielt moderne Prävention in der Kieferorthopädie ab: Risiken früh erkennen, schädliche Einflüsse reduzieren und nur dann behandeln, wenn es medizinisch sinnvoll ist.
Milchzähne übernehmen eine wichtige Funktion. Sie begleiten nicht nur die kindliche Entwicklung, sondern sichern auch Platz und Orientierung für die bleibenden Zähne. Kommt es zu einem vorzeitigen Milchzahnverlust oder zu Störungen im
Zahnwechsel, können sich bleibende Zähne verschieben oder fehlgesteuert durchbrechen. Im ersten Wechselgebiss – also ab den ersten Grundschuljahren – lassen sich viele Entwicklungen besonders gut beurteilen.

Anhaltendes Daumenlutschen, dauerhafte Schnuller- oder Nuckelgewohnheiten, Lippenbeißen oder Nägelkauen können die Entwicklung von Zähnen und Kiefern beeinflussen. Mögliche Folgen sind ein offener Biss, vorstehende Schneidezähne oder ein zu schmaler Oberkiefer. Auch eine Mundatmung oder funktionelle Auffälligkeiten beim Schlucken und Sprechen sollten ernst genommen werden.
Geht ein Milchzahn etwa durch Karies oder einen Unfall zu früh verloren, kann auch der Platz für den bleibenden Zahn verloren gehen. In solchen Fällen kann ein Lückenhalter helfen, Zahnwanderungen zu vermeiden und die Entwicklung des Gebisses zu sichern.
Prävention bedeutet in der Kieferorthopädie nicht nur „schöne gerade Zähne“. Entscheidend ist, ob Zunge, Lippen, Atmung und Kieferfunktion harmonisch zusammenspielen. Je nach Befund kann deshalb eine Zusammenarbeit mit Kinderzahnmedizin, Logopädie oder HNO sinnvoll sein. Auch myofunktionelle Konzepte, also die Verbindung aus funktionellem Training und präventiver Kieferorthopädie, können im Einzelfall Bestandteil einer Frühbehandlung sein.

Eine Frühbehandlung wird nicht „vorsorglich bei allen Kindern“ begonnen, sondern gezielt bei bestimmten Befunden. Dazu gehören vor allem seitliche oder frontale Kreuzbisse, ausgeprägte Frontzahnstufen mit erhöhtem Verletzungsrisiko, ein offener
Biss, Störungen durch schädliche Gewohnheiten, vorzeitiger Milchzahnverlust sowie bestimmte Wachstumsabweichungen von Ober- und Unterkiefer.
Gerade beim Kreuzbiss ist der frühe Zeitpunkt wichtig: Die DGKFO weist darauf hin, dass ein lateraler Kreuz- oder Zwangsbiss im Milch- oder frühen Wechselgebiss mit einer Wachstumshemmung des Oberkiefers und einer asymmetrischen Unterkieferentwicklung verbunden sein kann. Solche Befunde sollten deshalb nicht unnötig lange beobachtet, sondern fachlich eingeordnet werden.

Am Anfang steht immer eine individuelle Untersuchung. Entscheidend ist die Frage: Liegt tatsächlich ein behandlungsbedürftiger Befund vor, oder reichen Kontrollen und präventive Maßnahmen? Je nach Ursache kommen unterschiedliche Hilfsmittel infrage, zum Beispiel eine Mundvorhofplatte zum Abgewöhnen schädlicher Habits, ein Lückenhalter nach frühem Milchzahnverlust, herausnehmbare Geräte zur Wachstumslenkung oder begleitende myofunktionelle Übungen. Wichtig ist dabei eine realistische Einordnung: Frühbehandlung bedeutet nicht automatisch, dass später nie mehr eine Zahnspange nötig ist. Häufig kann sie jedoch die Ausgangssituation verbessern, Fehlentwicklungen abmildern und eine spätere Behandlung vereinfachen.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich dann, wenn ein medizinisch begründeter Behandlungsbedarf vorliegt. Maßgeblich sind dabei die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Rein ästhetisch gewünschte Korrekturen gehören nicht zur Kassenleistung. Ob im konkreten Fall eine Kostenübernahme möglich ist, hängt deshalb immer vom individuellen Befund ab. Wer sein Kind frühzeitig in unserer Praxis für Kieferorthopädie München vorstellt, erhält vor allem eines: Klarheit. Nicht jedes Kind braucht sofort eine Zahnspange. Aber bei den richtigen Befunden kann eine frühe, gezielte Behandlung medizinisch sinnvoll sein und die weitere Entwicklung spürbar erleichtern.
Ab wann sollte mein Kind zum Kieferorthopäden?
Bei sichtbaren Auffälligkeiten kann eine Vorstellung schon im Milchgebiss sinnvoll sein. Spätestens mit Beginn des Zahnwechsels in den ersten Grundschuljahren lohnt sich eine kieferorthopädische Kontrolle, um Wachstum und Durchbruch der bleibenden
Zähne fachlich einzuordnen.

Welche Warnzeichen sollten Eltern beachten?
Hinweise können Daumenlutschen, anhaltende Schnullergewohnheiten, Mundatmung, Lispeln, ein offener Biss, vorstehende Schneidezähne, ein Kreuzbiss oder früh verlorene Milchzähne sein.

Bekommt mein Kind bei der Frühbehandlung immer sofort eine Zahnspange?
Nein. Eine Frühbehandlung wird nur bei bestimmten medizinisch relevanten Befunden begonnen. Manchmal genügen zunächst Kontrollen, das Abstellen schädlicher Gewohnheiten oder funktionelle Unterstützung. Welche Maßnahme sinnvoll ist, entscheidet der individuelle Befund.

Welche Geräte kommen bei der Frühbehandlung infrage?
Je nach Ursache können unter anderem Mundvorhofplatten, Lückenhalter, herausnehmbare kieferorthopädische Geräte oder myofunktionelle Übungsprogramme eingesetzt werden. Ziel ist immer, Funktion und Wachstum günstig zu beeinflussen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen ist eine Kostenübernahme möglich, wenn ein medizinisch notwendiger Befund vorliegt und die Voraussetzungen der KIG erfüllt sind. Maßgeblich ist also nicht der Wunsch nach geraden Zähnen allein, sondern der dokumentierte Behandlungsbedarf.

Kann eine Frühbehandlung eine spätere feste Zahnspange vermeiden?
Das ist möglich, aber nicht garantiert. Frühbehandlung kann Fehlentwicklungen begrenzen und spätere Maßnahmen erleichtern. Dennoch kann im bleibenden Gebiss später nochmals eine Zahnspange erforderlich sein, um das Ergebnis zu verfeinern und langfristig zu stabilisieren.

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Kieferorthopädie für Erwachsene in München

Gerade Zähne sind keine Frage des Alters

Viele Erwachsene wünschen sich heute eine Zahnkorrektur – aus ästhetischen Gründen, aber oft auch, weil sich Fehlstellungen im Alltag bemerkbar machen können: beim Kauen, bei der Zahnpflege oder durch ungleichmäßige Belastungen einzelner Zähne. Moderne Kieferorthopädie ist dabei deutlich diskreter und alltagstauglicher als früher – von Alignern (z. B. Invisalign) bis zur unsichtbaren Zahnspange (Lingualtechnik) oder einer festen Zahnspange mit unauffälligen Brackets.

Im Erwachsenenalter geht es meist um eine Kombination aus Ästhetik, Funktion und langfristigem Zahnerhalt. Häufige Ziele sind:

  • Engstände oder Lücken korrigieren (bessere Reinigung, harmonischeres Lächeln)
  • den Biss stabilisieren (z. B. bei Tiefbiss, Kreuzbiss, offenem Biss)
  • Rückfälle nach früherer Behandlung behandeln („Zähne sind wieder gewandert“)
  • eine gute Ausgangssituation für Zahnersatz schaffen (z. B. Implantat- oder Kronenplanung)
  • funktionelle Beschwerden abklären, wenn sie im Zusammenhang mit der Bisssituation stehen könnten (immer individuell zu prüfen)

Wichtig: Nicht jede Fehlstellung verursacht automatisch Beschwerden – seriöse Diagnostik klärt, was medizinisch relevant ist und was primär ästhetisch motiviert ist.

Typische Ausgangssituationen bei Erwachsenen
Als Kieferorthopäde sehen wir bei Erwachsenen besonders häufig:

  • Rezidive nach der Jugendbehandlung: Ohne konsequente Retention können sich Zähne über Jahre wieder verschieben – vor allem im Frontzahnbereich.
  • Zahnwanderungen durch Zahnverlust oder Parodontalprobleme: Nach Zahnverlust oder bei geschwächtem Zahnhalteapparat können sich Zähne kippen, Lücken entstehen oder die Front „auffächern“. Hier ist oft eine interdisziplinäre Planung nötig.
  • Kieferfehlstellungen (Dysgnathien): Bei ausgeprägten skelettalen Abweichungen kann – je nach Befund – eine kombinierte Therapie aus Kieferorthopädie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sinnvoll sein.
Die passende Methode hängt von Befund, Zielsetzung, Lebensstil und medizinischen Voraussetzungen ab.

Aligner: transparente Schienen im Alltag
Aligner sind herausnehmbare, transparente Schienen, die schrittweise bewegen. Sie eignen sich oft gut für leichte bis mittlere Fehlstellungen – und für viele Erwachsene ist die Diskretion ein entscheidender Vorteil. Voraussetzung ist eine gute Mitarbeit (Tragezeit) und regelmäßige Kontrolle. Wichtig: Eine Aligner-Therapie gehört in fachkundige Hände – Fachgesellschaften raten ausdrücklich von „Alignern per Post“ bzw. Selbstbehandlung ohne engmaschige Betreuung ab.

Feste Zahnspange: präzise Kontrolle bei komplexeren Fällen
Eine feste Zahnspange kann bei komplexeren Zahnbewegungen oder bei bestimmten Bisskorrekturen die beste Option sein. Je nach Wunsch sind auch ästhetische Varianten möglich (z. B. Keramikbrackets).
Unsichtbare Zahnspange (Lingualtechnik) Bei der unsichtbaren Zahnspange werden die Brackets innen an den Zähnen befestigt. Das ist besonders unauffällig – allerdings technisch anspruchsvoll und nicht für jede Ausgangslage ideal.

Ergänzende Maßnahmen
In bestimmten Situationen können zusätzliche Verankerungselemente (z. B. Mini-Implantate/Minischrauben) oder interdisziplinäre Schritte (Parodontologie, Prothetik, MKG-Chirurgie) sinnvoll sein.

Retention – damit das Ergebnis stabil bleibt
Nach der aktiven Phase ist die Retention entscheidend – meist durch einen Retainer (z.B. festsitzend und/oder herausnehmbar). Denn Zähne können sich sonst wieder verschieben, besonders in den ersten Monaten nach Abschluss.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung bei Erwachsenen ist die aktive Zahnbewegung zwar abgeschlossen – die Stabilisierung jedoch nicht. Genau hier kommt der Retainer ins Spiel. Er hilft dabei, die neu erreichte Zahnstellung nach einer
festen Zahnspange, nach Alignern oder nach Invisalign zu sichern. Denn Zähne haben die natürliche Tendenz, sich wieder zu verändern – nicht nur direkt nach der Behandlung, sondern auch im weiteren Erwachsenenalter.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen festsitzenden und herausnehmbaren Retainern. Beide Systeme haben ihren festen Platz in der Kieferorthopädie, und nicht selten wird auch eine Kombination empfohlen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der ursprünglichen Zahnfehlstellung, dem Rückfallrisiko, der Mundhygiene und dem gewünschten Tragekomfort ab. Eine persönliche Beratung in unserer Praxis für Kieferorthopädie München schafft Klarheit und hilft, das Ergebnis Ihrer Behandlung langfristig zu sichern.
Die Kosten hängen stark von Methode, Komplexität und Behandlungsdauer ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei Erwachsenen in der Regel nur dann Kosten, wenn schwere Kieferanomalien vorliegen und eine kombinierte kieferchirurgisch-kieferorthopädische Behandlung erforderlich ist. Für viele ästhetisch motivierte oder moderat ausgeprägte Fälle sind Erwachsene daher Selbstzahler oder nutzen ggf. private Versicherungs-/Zusatzversicherungsleistungen (immer individuell zu prüfen).
Bin ich „zu alt“ für eine Zahnspange oder Aligner?
Nein. Zahnbewegungen sind grundsätzlich auch im Erwachsenenalter möglich. Entscheidend sind Befund, Zahnhalteapparat und eine saubere, kontrollierte Therapieplanung.

Was ist besser: Aligner (z. B. Invisalign) oder feste Zahnspange?
Das hängt von der Fehlstellung ab. Aligner sind diskret und herausnehmbar, eine feste Zahnspange bietet oft mehr Kontrolle bei komplexen Zahn- und Bisskorrekturen. In der Beratung wird die passende Option ausgewählt.

Wie lange dauert eine Behandlung bei Erwachsenen?
Das ist individuell. Leichtere Korrekturen können deutlich schneller gehen als komplexe Bissumstellungen. Faktoren sind u. a. Ausgangsbefund, Behandlungsziel und Mitarbeit (z. B. Tragezeit bei Alignern).

Muss ich nach der Behandlung wirklich einen Retainer tragen?
In den meisten Fällen ja – zumindest zeitweise. Retention stabilisiert das Ergebnis, weil Zähne nach der aktiven Phase wieder „wandern“ können.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse eine Erwachsenenbehandlung?
Meist nicht. Ausnahmen gelten bei schweren Kieferanomalien, wenn eine kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Behandlung nötig ist.

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Kieferorthopädie für Jugendliche

Der ideale Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung

Die Jugend ist häufig der ideale Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung. In dieser Phase befinden sich viele Patientinnen und Patienten im späten Wechselgebiss oder bereits im bleibenden Gebiss. Genau dann lassen sich Zahnbewegungen und – je nach Befund – auch Wachstumsprozesse besonders gezielt begleiten. Die meisten kieferorthopädischen Behandlungen finden deshalb in diesem Lebensabschnitt statt. Jugendliche wünschen sich heute meist eine Behandlung, die zuverlässig, alltagstauglich und möglichst unauffällig ist. Gleichzeitig stehen für Eltern und Behandler vor allem Funktion, Zahngesundheit und langfristige Stabilität im Vordergrund. Eine moderne Kieferorthopädie berücksichtigt beides: die medizinische Notwendigkeit und die Lebensrealität von Jugendlichen in Schule, Freizeit und Sport.

Nicht jede Fehlstellung ist nur ein ästhetisches Thema. Zahn- und Kieferfehlstellungen können das Kauen, Beißen, Sprechen oder die Nasenatmung beeinträchtigen oder solche Funktionen langfristig negativ beeinflussen. Genau daran orientieren sich auch die kieferorthopädischen Richtlinien in Deutschland.
Häufige Befunde im Jugendalter sind Zahnengstand, vergrößerter Überbiss, Kreuzbiss, tiefer Biss oder offener Biss. Je nach Ausprägung kann eine Behandlung helfen, die Zahnstellung zu harmonisieren, die Funktion zu verbessern und die Pflege der Zähne zu erleichtern. Bei manchen Fehlstellungen besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Fehlbelastungen oder Verletzungen einzelner Frontzähne.
Feste Zahnspange
Die feste Zahnspange ist bei Jugendlichen ein sehr bewährtes Behandlungsmittel. Im bleibenden Gebiss erfolgt die Therapie häufig mit festsitzenden Apparaturen, weil sich damit auch komplexere Zahnbewegungen präzise steuern lassen. Sie eignet sich unter anderem bei Engständen, Rotationen, größeren Bissabweichungen oder wenn Zähne gezielt eingestellt werden müssen. Ein Vorteil der festen Zahnspange ist, dass sie dauerhaft wirkt und nicht vom aktiven Einsetzen abhängig ist. Gerade bei Jugendlichen kann das in bestimmten Situationen hilfreich sein. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist jedoch eine sehr gute Mundhygiene, da sich rund um Brackets und Bögen Beläge leichter festsetzen können. Unzureichende Pflege kann zu Entkalkungen, Zahnfleischentzündungen und Karies führen.

Aligner und unsichtbare Zahnspange
Für viele Jugendliche ist eine unsichtbare Zahnspange besonders attraktiv. Transparente Aligner können bei leichten bis mittelschweren Zahnfehlstellungen eine gute Option sein. Sie sind herausnehmbar, im Alltag unauffällig und erleichtern das
Zähneputzen. Gleichzeitig erfordern sie ein hohes Maß an Mitarbeit, weil sie regelmäßig und ausreichend lange getragen werden müssen. Nicht jede Fehlstellung ist dafür gleichermaßen geeignet.
In unserer Praxis für Kieferorthopädie München prüfen wir deshalb immer individuell, ob Aligner – zum Beispiel auch Systeme wie Invisalign – oder doch eher eine feste Zahnspange medizinisch sinnvoll sind. Entscheidend sind nicht Trends, sondern Befund, Wachstumsstand, Zahnbewegung und Mitarbeit.

Eine gute Kieferorthopädie beginnt mit einer sorgfältigen Diagnostik und einer verständlichen Beratung. Dazu gehören die klinische Untersuchung, die Beurteilung von Zahn- und Kieferstellung sowie die Planung der individuell passenden Therapie. Auch
bei einer Aligner-Behandlung sind eine fachzahnärztliche Befundung und regelmäßige Verlaufskontrollen wichtig.
Für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche gilt grundsätzlich: Wird eine medizinisch notwendige Behandlung vor dem 18. Lebensjahr begonnen, übernehmen Krankenkassen die Versorgung bei entsprechender Einstufung nach den Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) in der Regel ab Grad 3. Versicherte leisten zunächst einen Eigenanteil, der nach planmäßigem Abschluss der Behandlung zurückerstattet werden kann. Zusatz- oder Mehrleistungen können gesondert berechnet werden.

Ob klassische Zahnspange, feste Zahnspange, Aligner oder eine andere Therapieform: Eine gute Behandlung orientiert sich immer am medizinischen Befund und an den Bedürfnissen des Jugendlichen. Ziel ist eine funktionell sinnvolle, schonende und alltagstaugliche Lösung, die langfristig zur Mundgesundheit beiträgt. Wenn Sie sich eine fundierte Beratung zur Kieferorthopädie für Jugendliche in München wünschen, ist ein persönlicher Termin der beste erste Schritt. So lässt sich klären, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist und welche Form der Zahnspange zu Ihrem Kind passt.

Ab welchem Alter ist eine Zahnspange für Jugendliche sinnvoll?
Viele kieferorthopädische Behandlungen beginnen im späten Wechselgebiss oder im bleibenden Gebiss. Der genaue Zeitpunkt hängt aber immer von der Fehlstellung, dem Zahndurchbruch und dem Wachstum ab.

Ist eine feste Zahnspange bei Jugendlichen besser als Aligner?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine feste Zahnspange ist oft besonders geeignet, wenn komplexere Zahnbewegungen erforderlich sind. Aligner kommen eher bei ausgewählten leichten bis mittleren Fehlstellungen infrage und setzen eine gute Mitarbeit voraus.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei medizinisch notwendiger Kieferorthopädie vor dem 18. Lebensjahr übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Behandlung in der Regel bei KIG 3 bis 5. Ein Eigenanteil wird zunächst gezahlt und nach erfolgreichem Abschluss meist zurückerstattet.

Wie wichtig ist Zahnpflege mit Zahnspange?
Sehr wichtig. Gerade bei einer festen Zahnspange ist das Risiko für Beläge, Entkalkungen, Zahnfleischentzündungen und Karies erhöht, wenn die Mundhygiene nicht konsequent durchgeführt wird.

Können Jugendliche auch eine unsichtbare Zahnspange tragen?
Ja, bei passenden Befunden können transparente Aligner eine gute Lösung sein. Wichtig ist, dass die Schienen zuverlässig getragen werden und regelmäßige Kontrollen in der Praxis stattfinden.

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Ihre Spezialisten für KFO

Erfahrung und Präzision auf höchstem Niveau

Eine kieferorthopädische Behandlung ist immer eine Investition in Gesundheit und Lebensqualität. Umso wichtiger ist es, auf Erfahrung und Spezialisierung zu setzen. In unserer Praxis für Kieferorthopädie München profitieren Sie von einem eingespielten Expertenteam, das Funktion und Ästhetik gleichermaßen im Blick hat.

Dr. Mark Sebastian ist Spezialist für Ästhetische Zahnmedizin und Funktion der DGÄZ. Sein Schwerpunkt liegt in der funktionellen Kieferorthopädie – also Behandlungen, die nicht nur gerade Zähne schaffen, sondern auch Kiefergelenke und Muskulatur einbeziehen. Seit 2006 arbeitet er mit Invisalign, gehört zu den erfahrensten Anwendern Deutschlands und ist als Key Opinion Leader, Advisor und internationaler Speaker weltweit gefragt. Sein Masterabschluss in „Funktion“ an der Universität Wien unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch seines Ansatzes.

Dr. Marie-Catherine Klarkowski ist erfahrene Kieferorthopädin und bringt ihre spezialisierte Expertise in die Planung und Durchführung moderner Behandlungen ein. Mit ihrem Fachwissen und ihrer Präzision ergänzt sie das Profil der Praxis optimal und sorgt dafür, dass Patienten in jeder Lebensphase die passende Lösung erhalten – von klassischen Brackets bis zu hochmodernen Schienensystemen.

Gemeinsam steht unser Team für fachliche Exzellenz, langjährige Erfahrung und moderne Technik – für kieferorthopädische Ergebnisse, die ästhetisch überzeugen und funktionell nachhaltig sind.

Ob mit durchsichtigen Schienen, Invisalign oder modernen Brackets – in unserer Praxis für Kieferorthopädie München entwickeln wir für Sie ein individuelles Therapiekonzept, das Ästhetik und Funktion verbindet. So entsteht ein Lächeln, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gesund und stabil anfühlt.

Lassen Sie sich von Dr. Mark Sebastian und Dr. Marie-Catherine Klarkowski persönlich beraten – kompetent, verständlich und auf Augenhöhe. Gemeinsam finden wir die Lösung, die am besten zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.

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